2. Etappe Lekunberri - Najera

24. Juni 2007 / 155km + 2000Hm

Nach dem Start in Lekunberri war es verhältnismäßig frisch und sehr windig. Über eine verkehrsberuhigte Nebenstraße erreichten wir über den Alto Oderitz (780m), und einer Abfahrt den Ort Irurtzun.

Die Vorausgruppe unter Federführung des Müllerclans, erlaubte sich am Porto de Ulzurrun (840m), eine Portion Bananen an ein Straßenschild zu kleben. Leider erblickten einige Nachzügler wegen des herrlichen Panoramas diesen Wink nicht, und so war dies für spanische Bergschimpansen eine willkommene Nahrungsquelle.

Über welliges Terrain fuhren wir über den Alto de Guembe (920m), um nach der Abfahrt unsere Hauptrast einzulegen. Kurz danach hatte Marion ihre Reifenpanne.

Am Fuße des letzten großen Aufstieges zum Alto de Aldea (960m), verging einige Zeit, bis sich die Experten über den richtigen Weg einig waren. Oben angekommen, nahmen wir nach der 2. Pause die Abfahrt in`s Visier. Norbert hatte Glück, dass er nicht den Abflug in einen tiefer liegenden Acker machte. Leichtsinnig hatte er seine Jacke in den Flaschenhalter gestopft, die sich bei der Abfahrt in einem Laufrad verfing. Er packte das Risikio ständig am Kragen, in dem er bei rasanten Teilstücken immer wieder seine Kamera zückte, um interessante Fahrbilder zu machen. Auch Michael, genannt "Bulli", offenbarte heute zwei Umfaller vor der Gruppe.

In Richtung Najera, durchquerten wir das Weinbaugebiet Rioja. Hier wurde es stellenweise sehr warm, der Region würdig. In Elvillar machten wir in einem schattigen Garten eine Kaffeepause.
Nachdem wir uns in Najera in ein schlichteres Hotel einquartiert hatten, besuchten wir ein Cafe auf dem Marktplatz. Erichs Augen leuchteten, als er eine Mexikanische Tequilla-Band spielen sah. Er scheute weder Mühe noch Kosten, um die mit Sombrerohüten ausgestatteten Musiker bei uns ein "Ständerle" spielen zu lassen. Doch vorher kippte er Gerds gut gefülltes Rioja-Rotweinglas über sein gut gestyltes Outfit um, der Rettungsversuch kam leider zu spät. Gerd, das nächste Viertel geht auf mich.... bis heute warte ich noch darauf.

Am Abend war in Najera noch ein Fest, also "Halli-Galli" angesagt. Manche/r mischte sich unters Volk, andere zogen die horizontale Lage vor.

Seitenanfang