7. Etappe Sotres - Suances

29. Juni 2007 / 143km + 1800Hm

Der Morgen begrüßte uns wieder mit heiterem Wetter +Sonne, sowie die uns gewohnten, morgendlichen, frischen 10 Grad. Wir radelten die gleiche Strecke runter, die wir uns gestern hochgequält hatten, d. h. ohne warmzufahren ca. 900Hm runter.

In Las Arenas angelangt, machten wir noch einen kurzen Abstecher, um uns den majestätischen Narajno de Bulnes anzuschauen. Leider war der Bulnes und seine Kollegen mit Wolken verhüllt. Danach ging es immer leicht und stetig bergab bis Panes. Hier verabschiedeten wir Susanne, die sich mit Freunden zu einem Rafting-Wochenende verabredet hatte. Hier trennten sich auch die Wege von Christina und Gerd, vom Rest der Gruppe. Sie zogen die Küstenvariante, dem über bergiges Hinterland nach Suances vor.

Die Gruppe überquerte den Collado de Huz (658m) - Ozalba (556m) - Carmona (611m), um über Torrelevaga zum Küstenort Suances zu gelangen. Die letzte Bergwertung holte sich Stefanie. In Richtung Atlantik wurde es zunehmend wärmer. Als wir das Meer zum ersten mal nach dem Start in Biarritz wieder sichteten, stieg der Adrenalinpegel. Unser Hotel war nur 400m vom Strand entfernt. Und so war der Besuch des Strandes nach dem einchecken, ein willkommene, angenehme Pflicht, mit Promenade und Umtrunk.

Eine unangenehmere Aufgabe hatten unsere Chauffeure Hermann und Wolfgang. Sie fuhren zusammen mit Harry und Harald ins 260km entfernte Biarritz, um den Transporter zu holen. Die Gruppe hatte sich von unseren Dolmetschern und Begleitern verabschiedet, die von Biarritz aus nochmals 500km bis Barcelona vor sich hatten. Deshalb kamen Hermann u. Wolfgang, etwas verspätet zur Einladung von Harry ins Fischrestaurant Marinero nach Suances zurück. Es war vorzüglich was uns an Meeresfrüchten geboten wurde.

Ein danke schön nochmals an Harry für diese großzügige Geste. Leider konnte die beiden H´s wegen ihrer Heimfahrt nicht daran teilnehmen. Um die eiweißträchtige Nahrung noch etwas zu verdauen, versuchten wir im Anschluss des Mahles, unsere Füße an der Strandpromenade noch zu vertreten. Die Suche einiger Discohungriger war nicht von Erfolg gekrönt. In der Hoffnung auf morgiges, schönes Badewetter, zogen wir uns in die Gemächer zurück.

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