"8. Etappe" :-) Bade u. Erholtag

30. Juni 2007

Nach der radmäßigen Beendigung unserer Tour, konnten wir heute morgen relaxt frühstücken. Danach durften wir unsere Räder verladen, da Hermann und Wolfgang gegen Mittag den Nachhauseweg antreten wollten. Es war bereits im Vorfeld alles gut gezeichnet und markiert. Alle außer der Weiblichkeit durften mit anpacken. Die abgesattelten Räder, das Radgepäck, sowie der Kühlschrank mussten montiert werden.

Wir verabschiedeten gegen 12 Uhr die Chauffeure mit dem Wunsch, das Badische Ländle problemlos und unfallfrei zu erreichen. Der Rest der Gruppe erholte sich bei herrlichem Badewetter am Strand. Hier wurden braunweiße Hautkontraste sichtbar, es wurde gecremt was das Zeug hielt, was aber nicht bei allen gegen Sonnenbrand schützte. Man sah verschiedene Aktivitäten wie z. B. Land - und Wasserball, aber auch keine - d. h. faul auf dem Badetuch zu liegen.

Albert ragte besonders mit seinen hochgekrempelten Badeshorts heraus. Vorher hatte er sich beim Ballspielen, eines seiner Beinchen verletzt. Auffallend war auch Rolf mit Taucherbrille, und seiner auf Jugend getrimmten, umgekehrten Schildkappe.

Das Meerwasser war nicht besonders warm, und so packte es nicht jede/r, sich in die schwachen Wellen zu stürzen. Nach dem Rückzug vom Strand, genehmigte man sich in einem Strandkaffee noch etwas Flüssiges.


Am Abend war eine Weinprobe mit Abendessen in Suances angesagt. Wir staunten über die Qualität des Weines in dieser Region. Das mehrgängige Essen schmeckte allen hervorragend. Nach dem kulinarischem Abschluss, war die Nacht noch lange nicht zu Ende. Die Nachtschwärmer und Partygeier hatten ihren großen Auftritt. Nur einige wenige bevorzugten im Anschluss das Hotelzimmer.
Man glaubte, das Osterfest wurde in den Discos nachgefeiert. Da sah man Häsinnen an allen Ecken und Enden, wobei die badischen Hasen, (Rammler), nicht lange auf sich warten ließen. Die Augen wurden nach und nach kleiner, jedoch bei Dekolltee-Einblicken groß. Den Gruppenpreis errangen mal wieder die Müllers. Die konditionsstärksten Boschradler meldete RT gegen 6Uhr im Hotel.

01. Juli

Bis zum Mittag war von den Partyhengsten nichts zu vernehmen. Anscheinend sind die meisten nicht so konditionsstark wie auf dem Velo. Nach dem Aufstehen glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen: es regnete. Und dies an unserem 2. Badetag am Atlantik in Nordspanien. Für die Nacht/Morgenschwärmer war dieses Wetter willkommen.

Was sollten die anderen bei diesem Scheißwetter nur in Suances tun? 2/3 der Gruppe verabschiedete sich per Bus und Bahn in`s 35km entfernte Santander, wobei die Stadt nicht soviel zu bieten hatte. Der Rest verbrachte den ganzen Tag in der Koje, oder machte eine Suances Stadt- und Strandwanderung.

Da wir Halbpension hatten, nahmen wir das Abendessen in unserem Hotel ein. Wir bestellten fast alle Fisch, jedoch meinten die Köche, wir hätten unseren Salzhaushalt bei der Tour vernachlässigt. Der Fisch war selbst bei Salzessern ungenießbar, und so wurde ein Alternativessen nachgereicht. Nach dem Essen wurde der Ablauf des morgigen Rückreisetages besprochen. Weitere Aktivitäten, außer Koffer packen, waren nicht mehr geplant.

02. Juli

Es wurden 2 Taxis zum Transfer an den Flughafen Santander gebucht, die uns beide doppelt fahrend zum Airport brachten. Da ja noch reichlich Zeit war, kaufte sich Gerd oben in Suances, noch ein Paar Schuhe. Es war so getimt, dass er nur noch in`s Taxi einsteigen durfte. Am Flughafen gesellte sich dann noch Susanne mit ihren Freunden dazu. Ihr Kanu/Rafting Wochenende hatte sie gut überstanden.

Gemeinsam erreichten wir F-Hahn, wonach wir mit zwei Van`s wohlbehalten Bühl-Vimbuch erreichten. Wolfgang und Hermann waren schon verständigt, und so gesellte man sich im Hof von Rita + Erich bei mäßigem Wetter zum Rückkehrhock bei Fassbier und Käse. Verstreut in die jeweiligen Wohnorte, trat man die Heimreise an.

Besonderer Dank geht an Erich für die Planung und Ausarbeitung der Tour, Harry für die Hotelbuchungen, und Übersetzungen, Harald für die Betreuung und Verpflegung während der Tour. Danke der Werkleitung von Bosch-Bühl für die logistische Unterstützung. Für die log. Vorplanung ein merci an Albert, Rainer, Wendel + Wolfgang.

Es war für alle ein weiterer Höhepunkt der Bosch-Radsport-Aktivitäten. Hervorzuheben ist, dass die Tour unfallfrei, und ohne Zwischenfälle über die Bühne ging. Teil 2 der N-Spanientour 2008, von Santander nach Santiago de Compostella, mit Abstecher zum Westkap nach Finisterre - ist bereits in Planung.

GW

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