RSV Falkenfels Bühlertal

Müller zum zweiten Mal beim Iroman in Hawaii im Ziel

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Am 13. Oktober wurde auf Hawaii die Weltmeisterschaft der Triathleten, der Ironman ausgetragen. Bereits Anfang Juli sicherte sich der für den RSTV Bühlertal startende Triathlet in Frankfurt mit einer hervorragenden Zeit von 9 Stunden 14 Minuten die Qualifikation für Big Island.

Nachdem der Vimbucher bereits 2006 über die Ziellinie am Alii-Drive lief, sollte in diesem Jahr mit einer offensiveren Renngestaltung das Vorjahresergebnis verbessert werden.

War das Rennen im letzten Jahr noch durch wenig Wind und für hawaiianische Verhältnisse milde Temperatur geprägt, wartete dieses Mal das Wetter mit den Eigenschaften auf, die dieses Rennen zu einem der allerhärtesten der Welt machen. Der Mumuku blies mit bis zu 60 km/h und die Sonne brannte zur Mittagszeit mit über 40 Grad auf die Athleten. Um die Bedingungen erträglich zu machen, wurden von den unzähligen freiwilligen Helfern an diesem Tag insgesamt 250.000 Becher mit Flüssigkeit, 30.000 Radflaschen, 12.000 Bananen und 600 Tuben Sonnencreme ausgehändigt. "Wenn Du bei diesen Verhältnissen keinen guten Tag erwischt oder beim Rennen zu früh die Reserven mobilisierst, kommst Du nicht an" beschreibt Müller rückblickend die Situation.

Den ersten Abschnitt, das 3,8 km lange Schwimmen im Pazifik beendete Müller nach 1 Stunde 1 min, 10 Minuten
langsamer als die besten Profis. Beim anschließenden Radfahren blies der Wind an manchen Stellen so stark, dass selbst starke Radfahrer zeitweise mit nur knapp 20 km/h vorwärts kamen. In der stärksten Disziplin des Vimbuchers benötigte er genau 5 Stunden für den 180 km langen Abschnitt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h entspricht.

Beim finalen Marathon konnte sich der Vimbucher dann mit einer für ihn tollen Zeit von 3 Stunden 12 Minuten für die 42 km im Feld der Teilnehmer noch weiter nach vorne schieben. Zu Beginn der Laufstrecke überholte er dabei auch den ehemaligen französischen Radprofi Laurent Jalabert, musste im Ziel dann aber doch noch zwei Minuten Rückstand auf den ehemaligen Radweltmeister und mehrfachen Touretappensieger hinnehmen. "Auf alle Fälle sorgte das immer wieder vorbeischauende französiche Fernsehen für etwas Abwechselung beim Laufen in der Lava-Wüste" so Müller.

Im Ziel konnte er sich über eine Gesamtzeit von 9:22:13 freuen. Damit landete er im Ergebnis auf Platz 83 der 1730 Teilnehmern, Platz 15 innerhalb seiner Alterklasse und noch vor etlichen der gestarteten Triathlonprofis.
Damit war Müller 47 Minuten schneller als im Vorjahr, als er noch den 438. Platz belegte. (ak)

Falkenfels - Aktiver in Hawaii erfolgreich

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