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Müller zum dritten Mal bei der
Weltmeisterschaft auf Hawaii
(ak) Frankfurt.
Beim Ironman in Frankfurt qualifizierte sich Christian Müller zum
dritten Mal für die im Oktober stattfindenden Weltmeisterschaften der
Triathleten in Kailua Kona auf Hawaii.
Der Startschuss zum Rennen in der Hessenmetropole erfolgte am Sonntag
morgen um 7 Uhr. Die 2300 Athleten mussten zum Erreichen des Ziels auf
dem Römer an diesem Tag 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen
zurücklegen. Kein leichtes Unterfangen, sollten die Temperaturen zur
Mittagszeit doch die 30 Grad überschreiten. Für Müller war es nach 2006
und 2007 bereits das dritte Langdistanzrennen am Main.
Gut verlief die Auftaktdisziplin, das Schwimmen. Müller absolvierte die
zwei Runden im Langener Waldsee in 54 Minuten. Auch beim Radfahren mit
einem Schnitt von 38 km/h und 4:42 Stunden über die leicht hügelige
Strecke in der Wetterau wurde der ehemalige Radrennfahrer den Erwartung
gerecht.
Mit dem abschließenden Marathon war der für den RSV Bühlertal startende
Müller dann allerdings nicht ganz zufrieden. Hier machten sich die
fehlenden Laufkilometer aufgrund einer Verletzung in der
Vorbereitungsphase doch bemerkbar. 3:25 Stunden zeigte die Stoppuhr nach
den 42 km. "Andere Athleten mit vergleichbaren Schwimm- und
Radleistungen benötigen um die 3 Stunden", so der aus Vimbuch stammende
Athlet.
Eine solche Zeit hält auch er für sich an einem guten Tag für
erreichbar, stehen doch schon eine 3:12 Stunden unter schwierigeren
Bedingungen beim Ironman auf Hawaii als persönliche Bestleistung fest.
Hier wird dann aber auch der Unterschied zwischen dem als Amateure
startenden Müller und den besten Profis sichtbar. Diese laufen laut
Müller in einer anderen Liga und sind nach Schwimmen und Radfahren immer
noch in der Lage, den Marathon nochmals 20 Minuten schneller in 2:40
Stunden zu laufen.
Dennoch war der
Triathlet mit seiner Leistung am Sonntag mehr als zufrieden. Konnte er
doch seine Bestzeit aus dem Jahr 2007 über die Iroman-Distanz mit heuer
9:09 Stunden nochmals um 5 Minuten verbessern. In der Endabrechnung
bedeutet dies den 39. Gesamtplatz und Platz 9 in der Altersklasse M35.
Damit sicherte er sich wie bei seinen beiden früheren Starts das
begehrte Ticket für die Weltmeisterschaft auf der Pazifikinsel.
Ob dort eine Steigerung des Ergebnisses aus dem Jahr 2007 möglich ist,
als er unter den Top 100 auf Platz 83 ins Ziel kam, mag der Dreikämpfer
aber nicht einzuschätzen. "Das war wahrscheinlich schon das Ende der
Fahnenstange, was als Amateur für mich möglich ist", so Müller.
Neben Müller stellte sich auch sein Vereinskollege Jörg Linder der
Herausforderung in Frankfurt. Mit 1:19 Stunden beim Schwimmen, 5:39
Stunden beim Radfahren und 4:48 Stunden für den abschließenden Lauf
erreichte er in 11:56 Stunden einen respektablen 350. Platz in der
Altersklassenwertung M40. |