Bühlertaler Radsonntag

Nordwarzwald-Radmarathon,
der Geheimtipp unter allen sportlichen Radlern.


Marathon 1 : 242 km / 4300 Höhenmeter
Marathon 2 : 204 km / 3500 Höhenmeter

Am Sonntag, 14. Juli 2019 findet die 20. Ausgabe des Nordschwarzwald-Radmarathons statt. Dieser wird ausgerichtet vom RSV Falkenfels Bühlertal und ist zugleich auch Teil der Veranstaltungsreihe Radmarathoncup Serie Deutschland des BDR.

Der Startort Bühl liegt in Mittelbaden, einer der schönsten Gegenden Deutschlands, zwischen Baden-Baden und Straßburg und am Fuße von Badener Höhe (1001 m), Mehliskopf, Hochkopf, Schliffkopf und der Hornisgrinde (1161 m), dem höchsten Berg im Nord-Schwarzwald.

Mit rd. 242 km Länge und 4300 Höhenmetern verteilt auf fünf "größere" und fünf "kleinere" Anstiege wird bei der langen Marathonstrecke (M1) dieser Jubiläumsveranstaltung Einiges an Power und Ausdauer von den Radsportlern verlangt. Die zweite angebotene Marathonrunde (M2) ist mit rd. 204 km und acht Anstiegen mit in der Summe 3400 Hm kaum weniger anspruchsvoll.

Nach ebenem Einrollen Richtung Norden sind bei km 22 km (Steinbach) und bei km 32 (Geroldsau) die ersten kleineren Steigungen zu erklimmen (Zimmerplatz, 365 m und Nachtigall, 360 m) um dann via Ebersteinschloss ins Murgtal abzufahren.

(Beachte: die Streckenführung 2019 musste aufgrund der 800-Jahr-Feiern in Gernsbach geändert werden. Die aus allen früheren Jahren bekannte erste Steigung nach Ebersteinburg wird in diesem Jahr ausgelassen. Die alternative Strecke via Zimmerplatz und Nachtigall ist in der Summe gleich lang und hat auch vergleichbar viele Höhenmeter).

Nach kurzer ebener Strecke im Murgtal folgt ab km 42 die rd. 12 km lange Steigung zum Schwarzmiss (939m) und Kaltenbronn (880 m). Weiter verlaufen die beiden Marathon-Routen (M1, M2) auf ruhigen Nebenstraßen über Enzklösterle, Simmersfeld, entlang der Nagold-Talsperre, hinauf durch das Shorrental, Besenfeld bis wieder zurück ins Murgtal. Bei Schönmünzach wird abgebogen nach Westen und es geht von dort über ruhige Waldstraßen stetig hinauf zum "Seibelseckle" (956 m) an der Schwarzwaldhochstrasse.

Dort gut gestärkt, ist für die Radsportler erst eine lange Abfahrt auf gut ausgebauter Straße bis Ottenhöfen ausgeschildert, um dann wieder eine ordentliche Steigung bis auf 690 m zu bieten. Dort oben, kurz vor dem Kloster Allerheiligen trennen sich die beiden Marathonrunden, die 204 km lange M2-Strecke verläuft abwärts durch das Lierbachtal während die Premiumstrecke M1 noch eine große Extra-Runde einlegt –erst weiter bergwärts bis zum Ruhestein (915 m), dann via Baiersbronn, Kniebis, Zuflucht hinab ins Renchtal nach Bad Peterstal-Griesbach und nochmals bergauf entlang der Wilden Rench bis zur Renchtalhütte (737 m). Nach der steilen Fahrt den Breitenberg hinab nach Maisach treffen in Oppenau die beiden Marathon Routen wieder zusammen; weiter geht’s auf der B28 (‚time-trial‘, ca. 8 km, -minus 80 Hm) nach Oberkirch und weiter bis zur letzten Kontroll- und Verpflegungsstelle auf dem Gelände der Brauerei Bauhöfer in Ulm.

Ein neues Highlight und Herausforderung wird danach die erstmalige Befahrung des ‚Besenstiel‘ sein, genau nach dem Motto: Willst du viel, erklimm den Besenstiel. Dieses geteerte Sträßchen durch den Wald oberhalb Kappelrodeck bietet nochmals 300 Hm mit einigen steilen Rampen, stellenweise bis 15%. Danach sind es noch wenige Kilometer via Schönbüch, Bischenberg, Hornenberg und Lauf bis zum Start- und Zielbereich im Gewerbeschulzentrum Bühl.

Desweiteren werden zwei RTF Routen unter dem Titel Nordschwarzwald-Rundfahrt angeboten:
RTF Tour 4: 157 km / 2300 Höhenmeter
RTF Tour 3: 128 km / 1600 Hm
Diese beiden Strecken, T4 und T3, führen ebenfalls via Steinbach und Geroldsau ins Murgtal, dann 25 km entlang der ‚Tour de Murg‘-Strecke bis Schönmünzach und hinauf zum Seibelseckle.
Die Tour T4 folgt ab dort der Strecke des M2 und bietet somit auf dem letzten Teilstück auch noch den ‚Besenstiel‘ als rechte Herausforderung – während die Tour T3 über das Ringelbacher Kreuz (353 m) und zum Schluss nur noch über den wesentlich einfacheren "Knetschwasen" führt.

Natürlich wird auf allen Routen reichhaltige Streckenverpflegung gereicht.

Bei Start und Ziel im Gewerbeschulzentrum Bühl besteht auch die Möglichkeit zu Zelten und es sind Abstellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile ausgewiesen. Die Turnhalle wird als Radlerhotel (Massenquartier) angeboten.
Die bekannt guten regionalen Hotel- und Gastronomiebetriebe bieten ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten an.

Herzlichst das Orgateam
de RSV "Falkenfels" Bühlertal
und er Radsportgruppe Bosch

Startort in Bühl