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"Giro delle Dolomiti Bolzano"
vom 27.Juli - 02. August 2003
Der in der
Bosch-Radsportgruppe fast schon zur Tradition gewordene "Giro Dolomiti" in
Südtirol hat in diesem Jahr auch wieder einige unserer Kletterkünstler magisch
angezogen. Zehn
austrainierte "Bergflöhe" machten sich auf den Weg, um die Herausforderung von
insgesamt 965 Kilometern und 12870 Höhenmetern in sechs Etappen zu meistern.
Gleich am
Sonntag, 27.Juli, mussten zwei Pässe der ersten und zweiten Kategorie (Passo
Mendola oder Mendelpass und der Passo Palade oder Gampen Joch) bezwungen
werden. Nach dem
Startschuss in Bozen, vorbei am Kalterer See konnte die Landschaft noch genossen
werden. Im Mendelpass wurde es bei der Zeitmessung ab km 14 schon richtig
"ernst", da die Zeitmessungen jeder Etappe in die Gesamtwertung eingerechnet
werden. Nach dem Gampen Joch und einer schönen Abfahrt über Lana und Meran
zurück nach Bozen war die erste Etappe nach 107 Kilometer und 1630 Höhenmeter
die richtige Einstimmung.
Am Montag,
28. Juli musste von Bozen (266 m.ü.M) aus das Würtz Joch erklommen werden. Über
Klausen (530 m.ü.M) und St. Peter Vilnöss (1154 m.ü.M) , wo wiederum die
Zeitmessung begann, ging's auf zwischenzeitlichen Steigungen von 15-16% bis 2002
m.ü.M zum Würtz Joch. Bei der Tour de France wäre das ein Berg der HC (Hors
Categorie)! 1738 Höhennmeter auf "einen Rutsch"! Allerdings
war die Abfahrt genau so schwierig wie der Aufstieg, weshalb es leider einige
Stürze gab.
Nachdem nun
alle "eingerollt" waren, stand am Dienstag, 29. Juli die Königsetappe (Sella
Ronda") auf dem Programm. Über St. Ulrich und Wolkenstein warmgefahren, bügelte
man das Grödner Joch, den Passo Campalongo, das Pordoi Joch und das Sella Joch
einfach glatt! 154 Kilometer und 3.416 Höhenmeter die heutige "Ausbeute"! Ob man
was von der wunderschönen Natur mitgekriegt hat?
Um die
dicken Oberschenkel zu pflegen, kam der Ruhetag am Mittwoch gerade recht.
Die vierte
Etappe am Donnerstag, 31.Juli war etwas schwerer einzustufen als die erste. Zu fahren
waren zwei Berge der ersten Kategorie. Das Valler Joch und der Fedaia-Pass. Zum
Fedaia musste eine schier endlose 3 Km lange Gerade mit Steigungen zwischen 11%
und 14% überwunden werden und bei dem Schlussanstieg nochmals 16%. Eine echte
Tortour.
Nun sollte
es am Freitag 01. August etwas gemütlicher zur Sache gehen, da ja "nur" ein Berg
zu erklimmen war. Von Meran aus nach Hafling waren es grade mal 965 Höhenmeter,
die zu überwinden waren. Zur Belohnung gab's von dem stärksten Team, den
Norwegern, Sekt für alle. In überschwänglicher Freude wurde die Etappe begossen
und alle waren der Meinung, nur noch bergab fahren zu müssen, doch weit
gefehlt. Durch enge Gassen mit "hochprozentigen" Steigungen wurde einem noch mal
alles abverlangt. Ausgerechnet an diesen Stellen filmte der heimische Fernseh-Sender für eine Reportage im lokalen TV.
Die
Schlussetappe am Samstag, 02. August führte dann doch relativ flach und
gemütlich vorbei am Kalterer See nach Mezzocorona und wieder zurück über Auer
nach Bozen.
Am Abend
wurde unsere Truppe mit einem Pokal für den 7. Gesamtrang der
Mannschaftswertung ausgezeichnet. Gestartet waren 29 Mannschaften. Jeder
Teilnehmer erhielt eine Marken-Trägerhose, passend zum Trikot, das es im
letzten Jahr zur Erinnerung gab. Von
insgesamt 680 Teilnehmern konnte Stefan Marke den 61. Rang belegen.
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern.
Eine harte,
aber wunderschöne Woche fand im Hause Illmer, wo man wie seit Jahren auch in
diesem Jahr aufs Beste untergebracht war, bei einigen Fläschchen Rotwein und
Bierchen seinen Ausklang.
Mehr
Informationen können unter
www.girodolomiti.com
nachgelesen werden
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