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1. Etappe: 146 km Santillana de Mar - Cangas de Onis


19.06.2008 Santillana de Mar – vorbei an Torrelavega – Carmona – Panes – Arenas de Cabrales –
Cangas de Onis.
Die Einrolltour des 2. Teilabschnittes entspricht der letztjährigen Schlussetappe, nur
umgekehrt. Es geht über mehrere kleine und mittlere Pässe durchs Vorland der
Cordillera und der Picos de Europa.
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2. Etappe: 162,5 km Cangas-Vegacervera


20.06.2008 Cangas de Onis – Infiesto – Bueres – Campo de Caso – Puerto de Tarna – Puerto de
Señales – Boñar – La Vecilla – Collado de Valdeteja – Vegacervera
Wir durchqueren den westlichen Teil der Cordillera Cantábrica von Nord nach
Südwesten. Über mehrere, auch längere Pässe, fahren wir durch die von Wäldern,
Almen und schroffen Gipfeln geprägte Nordhälfte, in die trockene Hochebene von León,
mit einer landschaftlichen Überraschung am Schluss.
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3. Etappe: 150,6 km Vegacervera_Molinaseca


21.06.2008 Vegacervera – Robla – Leon – Villar de Mazarife - Hospital de Órbigo – Astorga – Rabanal
del Camino – Alto de Foncebado - Molinaseca
Nach der langen und schweren Bergetappe steht heute eine ruhigere Etappe auf dem
Programm, die uns zuerst durch die “Meseta” führt. Alsbald erreichen wir Leon. Sie ist
die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz der autonomen Region Kastilien und León,
mit 135.800 Einwohnern. Weiter geht es in Richtung Villar de Mazarife, wo wir sehr
lange den Camino im Auge haben. Zahlreichen Pilger werden wir auf dem Weg nach
Santiago begenen. Nach Astorga gibt es dann wieder Bergkontakt. Wir überfahren den
ersten Pass der “Montes de León”, um nach rauschender Abfahrt nach Molinaseca zu
gelangen.
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4. Etappe: 168 km Molinaseca-Balboa
Königsetappe


22.06.2008 Molinaseca - Esteban de Valle – Alto de Morredero – Alto las Portillitas – Corporales –
Puente de Domingo Florez – Villafranca del Bierzo – Balboa
Die nächsten beiden Tage stehen 2 schwere Bergetappen auf dem Programm. Heute
geht es sofort über einen kleinen, aber steillen Pass ins nächste Tal, wo der lange
Aufstieg auf den Moredero, einer der langen und schweren Pässe Spaniens, der
eigentlich ein dreifacher Pass mit kleinen Zwischenabfahrten ist, beginnt. Am Schluss
sind wir auf fast 2000m Meereshöhe. Die wilde Abfahrt auf kleinen, aber unbefahrenen
Strassen schliesst immer wieder kurze Aufstiege an. Nach einem kurzen Flachstück geht
es zum Schlussanstieg zum Hotel. Es werden schon insgesamt über 3000 Höhenmeter
sein.
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5. Etappe: 138,90 km Balboa – Balboa
Bergetappe


23.06.2008
Balboa – Portelo Os Pardos – Piornedo – Puerto de Ancares – Vega de Espinareda –
Cacabelos - Balboa.
Auf kleinen Strassen und ohne Verkehr geht es heute durch eine der wildesten und unberührtesten Berglandschaften Europas. Wenn wir am gestrigen Tag das
Hochgebirge im Süden von León durchquert haben, sind wir auf unserer heutigen
Rundfahrt im Norden des mediterran anmutenden Bierzo-Beckens. Schluchten, kleine
und grosse Pässe, einsame und idyllische Dörfer prägen das Ancares-Gebirge.
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6. Etappe: 181,8 km Balboa – Santiago


24.06.2008 (Schwere Überführungsetappe)
Balboa – O’Cebreiro – Alto del Poyo – Samos – Sarria – Portomarín – Palas de Rei – Arzúa
– Santiago de Compostela
Nach den beiden radtechnischen Königsetappen geht es heute auf die historische
Königsetappe. Vom Hotel aus und nach kurzer Abfahrt steigen wir nach O’Cebreiro,
dem Eingang nach Galizien auf. Von hier aus bewältigen wir die letzten 150 km des
Jakobsweges bis nach Santiago. Man sollte sich nicht täuschen: Der letzte höhere und
längere Pass ist der Cebreiro, aber anschliessend geht es ständig über kürzere und
längere Anstiege durchs galizische Hügelland.
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7. Etappe: 161,4 km Santiago - Kap Finisterre


25.06.2008
Santiago – Bertamiráns – Padreiro – Bormoyo – Alto de Gorita – Camarinas – Muxia – Cabo
de Tourinan – Lires - Fisterra
Manchmal liegt das Ende der Welt ganz nahe. Von Santiago aus nutzen wir die
Gelegenheit, an den westlichsten Punkt des europäischen Festlandes zu fahren, das Kap
von Fisterra oder Finisterre. Wenn auch die Berge nicht mehr höher als 600 m sind,
geht es ständig bergauf und bergab, durch kleinere und grössere Ortschaften, durch die
typischen Eukalyptus-Wálder bis wir an die “Costa do Morte” und den letzten Zipfel
Europas kommen.
Abendessen im Leuchtturm von Finisterre.
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8. Etappe: 140,90 km Finisterre-Santiago de Compostela


26.06.2008 Fisterra – Cee – Lira – Muros – A Serra de Outes – O Barco – Negreira – Roxos - Santiago
An der westlichen Atlantikküste ziehen wir ca. 80 km an der Küste zum südlichsten Teil
unserer Tour, Richtung Larino, das auch das „Tor zur Costa de Morte“ (Küste des
Todes) genannt wird. In der Bucht Ria de Muros y Noya verlassen wir die
eindrucksvolle Küstenlandschaft im westlichsten Teil von Galizien. Weiter geht es durch
ein schönes Tal Richtung Pino de Val wo wir wieder eine Höhe von ca. 400 m erreichen.
Das Mittelgebirge Valle de Barcala führt uns in rauschender Abfahrt weiter über
Negreira bis wir schließlich wieder in Santiago de Compostela, der Hauptstadt Galiciens
mit rund 93.000 Einwohnern einfahren.
Hier endet unsere Spanientour 2008.
erich.mueller@rsv-falkenfels.de
naturatour@naturatour.com
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