RSV Falkenfels Bühlertal
 

    Chronik 90 Jahre RSV "Falkenfels" Bühlertal           (Erstellt 2003)

    Ein Abriss über 90 Jahre Vereinsgeschichte von Willi Werner unter Bezugnahme der hervorragenden Cronik von Herrn Bürgermeister i.R. Gerhard Fritz. Erstellt anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums 1988

    Auf 90 Jahre zurückblicken kann in diesem Jahr der Radsportverein „Falkenfels“ Bühlertal. Auf Initiative des damaligen Vikars Franz Anton Himmelsbach und des Bühlertäler Malermeisters Karl Stolz gründeten am 1. Oktober 1913 rd. 80 radbegeisterte Männer aus Bühlertal, Eisental, Lauf, Neusatz und Grobach(Geroldsau) den Radfahrverin „Concordia“ Bühlertal.

    Nach Kriegsbeginn kam der Verein zum Erliegen. Im Sommer 1921 erfolgte die Wiedergründung des Radfahrvereins „Concordia“ durch einige begeisterte Radsportler. Hermann Kist wurde zum Vorsitzenden gewählt. Ehrenvorsitzender wurde Karl Stolz, der sich um die Gründung und Wiedergründung des damaligen Radfahrvereins Concordia verdient gemacht hatte.

    1923, in Deutschlands schlimmster Zeit– die Inflation war voll im Gange-, legte man den Namen Concordia ab und nahm den neuen Namen "Falkenfels“ an.

    Die Ober- und Untertäler hielten zu diesem Zeitpunkt noch treu und fest zusammen. Später wurde dann im Untertal der Radfahrverein „Möwe“ ins Leben gerufen, der nach Wiederaufnahme seiner Tätigkeit im Jahr 1949 heute nicht mehr existiert. Für eine lückenlose Vereinsgeschichte im RSV "Falkenfels" sorgte der unvergessene Konditor Willy Huber.

    So konnte er bereits 1921 einige Aktivitäten des Vereins niederschreiben. Besonderes Interesse fand wohl das Langsamfahren, denn von 25 Vereins-Aktiven beteiligten sich daran immerhin 22. Es wurden bei den umliegenden Radfahrfesten einige sportliche Preise eingeheimst, (wieder hauptsächlich im Langsamfahren) aber auch die Korsofahrer konnten bereits vordere Plätze mit nach Bühlertal nehmen.

    1923, wurde Josef Armbruster zum 1. Vorsitzenden des jetzigen RSV "Falkenfels" gewählt. Es wurde beschlossen eine Standarte (Fahne) zu bestellen. Schriftführer Willy Huber malte dazu das Standartenbild, den Falkenfelsen. Weiter beschloss die Vorstandschaft, aus dem Concordia-Verband auszutreten und in den Mittelbadischen Radfahrerverband einzutreten. Die feierliche Standartenweihe fand im Rahmen eines großangelegten Sportfestes vom 19.-bis 23. Juli 1923 statt.

    1925 wurde Hermann Kist wieder 1. Vorsitzender. Am 1. Januar 1926 trat anlässlich der Weihnachtsfeier erstmals die Theaterspielgruppe erfolgreich an die Öffentlichkeit.

    1927 zeigte sich der RSV "Falkenfels" einheitlich im neuen Outfit, der Tiroler Kleidung.

    1931 wollte der bisherige , tüchtige 1. Vorsitzender Hermann Kist zurücktreten. Wenn er aufhöre würden alle Vorstandsmitglieder aufhören, also war Hermann Kist 1. Vorsitzender bis 1939.

    Dann kam der Kriegsausbruch am 1. September 1939, der auch das Ende der Vereinstätigkeit bedeutete. Die jungen, begeisterten Radsportler mussten das Radfahrerkleid gegen die Uniform des Soldaten eintauschen.
    Zahlreiche Aktive und Förderer des Vereins sind im Krieg geblieben. Ihnen gilt auch an dieser Stelle ein ehrendes Gedenken.

    Neuanfang

    Fast 15 Jahre ruhte die Vereinstätigkeit, bis dann am 15.April 1954 im Cafe Huber der RSV "Falkenfels" wieder aus der Taufe gehoben wurde. In dieser Versammlung wurde gleichzeitig eine vorläufige Vorstandsschaft gewählt. 1. Vorsitzender wurde Edmund Schindler, 2. Vorstand Alfred Werner, Kassier Bruno Knopf, Schriftführer Hannelore Armbruster, 1. Fahrwart Theo Hunkler.
    Es wurden einige Korsofeste mit guten Ergebnissen besucht.

    1955 wurde Alfred Werner 1. Vorsitzender, der Beitrag wurde auf DM 3,- jährlich festgelegt.

    1958 wurde das Bezirksfest des Badischen Rad-und Motorfahrer-Bundes ausgerichtet. Ehrenvorsitzender Hermann Kist begrüßte die vielen Gäste die zum Festbankett und zum Korsofestzug angereist waren. Der Festzug, so die Analen, war überaus gelungen, besonders der Nachbarverein Jägerweg Kappelwindeck mit herrlich geschmückten Fahrrädern und einem disziplinierten Auftreten wusste zu begeistern und holte sich den 1a-Preis.

    1963 wurde das fünfzigste Jubiläum gebührend gefeiert. Wer geglaubt hatte, dass es sich beim goldenen Bestandsfest des Radsportvereins Falkenfels Bühlertal um ein kleines Festchen handeln würde, der wurde nach Beendigung der Festtage eines besseren belehrt. Nach dem würdigen Festbankett wurde ein Bergrennen ausgerichtet, das trotz des frühen Beginns am Sonntagmorgen viele Zuschauer anlockte.
    Um 8.30 Uhr zogen die örtlichen- und befreundeten Vereine zur Liebfrauenkirche. Gleich zu Beginn des Festgottesdienstes weihte Pfarrer Schnebele zum Jubiläum die schön ausgefallene neue Vereinsstandarte. Mittags zog ein Festzug durch das obere Tal, der sich sehen lassen konnte. Von überall her waren Korsovereine nach Bühlertal gekommen.

    1964 wird Ludwig Reith 1. Vorsitzender, Bruno Knopf wird Schriftführer, Waldemar Weck, Kassier, neben anderen Posten wird Adolf Schühle, damals mit dem Jugendfahrer Albrecht Braun das Aushängeschild der Bühlertäler Radrennfahrer, zum Rennfachwart gewählt. Beim Bergkriterium in der Büchelbach schnitten beide Fahrer mit vorderen Plätzen sehr gut ab.

    1968 wurde Bruno Knopf 1. Vorsitzender, Reinfried Rettig übernahm den Posten des Kassier. Ebenfalls ganz vordere Plätze belegten 1969 beim Bergrennen in der Büchelbach die beiden Bühlertäler Rennfahrer Gerhard Weck und Gerd Grethel.

    1970 konnte das Rennen, Dank der Unterstützung der Gemeinde Bühlertal von der Büchelbach ins Untertal verlegt werden. Der Verein zählte 1970  71 Vereinsmitglieder.

    In der Generalversammlung 1971 wurde Reinhold Rettig zum 1. Vorsitzenden gewählt, 2. Vorsitzender wurde Bernhard Faller, Imholf Zink wurde Schriftführer, ein Posten wie für ihn geschaffen, sodass er ihn heute noch begleitet. Für die Passiven war Pfarrer Albert Schnebele und Ernst Contini im Vorstand vertreten. Eine neue, gute Ära des RSV“ Falkenfels“ hatte begonnen.

    1973 fand in Bühlertal erstmals ein Querfeldeinrennen statt. Der RSV ließ sich ins Vereinsregister eintragen. Die Korsogruppe des RSV heimste, wie seit Jahren gewohnt, bei einigen Korsofesten wieder Siegtrophäen ein. Das 60-jährige Jubiläum wurde mit einem Zeltfest beim Schwimmbad gefeiert. Die Rennfahrer des RSV waren äußerst erfolgreich: so konnten Frank- und Uwe Ehreiser, Tino Rettig, Wilhelm Körfer und Siegfried Weck gute Platzierungen einfahren.

    Als herausragendes Ereignis in der bisherigen Vereinsgeschichte war die Ausrichtung der Deutschen Bergmeisterschaft 1975. Diese Meisterschaft verlief dank großartiger Organisation reibungslos, was den RSV Falkenfels zur Ausrichtung weiterer Meisterschaften in den vergangenen Jahren geradezu empfahl. Es folgten sportlich sehr erfolgreiche Jahre im Korsofahren, wie auch im Radrennsport. Besonders die Brüder Ehreiser konnten sehr gute Erfolge einfahren.

    1979 wurde auf Initiative vom Bühler Bürgermeister Gerhard Fritz, Bernhard Faller vom RSV "Falkenfels" sowie Manfred Seifried vom befreundeten RV "Jägerweg" Kappelwindeck die RRIG (Radrenn-Interessengemeinschaft) in Leben gerufen. Mit langjährigen Vorsitz von Bürgermeister Gerhard Fritz war und ist die RRIG als Ausrichter des Zwetschgenfestradrennen, sowie als Ausrichter deutscher Bergzeitmeisterschaften und bis zum heutigen Tage als Mitorganisator des LUK-Cup-Rennen in Bühl äußerst erfolgreich. An der RRIG zeigt sich dass zwei ehemals konkurrierende Vereine gemeinsam einiges bewegen können.

    Reinhold Rettig, übergab 1980, nach 8 Jahren als 1. Vorsitzender, den Posten seinem Schwager Bernhard Faller, 2. Vorsitzender wurde Waldemar Weck.

    Nach zwei Jahren Volksradveranstaltungen wurde 1981 innerhalb eines Zeltfestes die erste Nordschwarzwaldrundfahrt, eine Radtourenveranstaltung die bis dato jährlich vom RSV "Falkenfels" ausgerichtet wird, organisiert. Bei regnerischen Wetter waren einige unentwegte Radtourenfahrer unterwegs, unter anderem auch Georg Thoma als prominentester Teilnehmer.

    Im Jahr 1983 wagte Gerhard Weck in einer aus Amerika importierten Sportart, dem BMX, mit einer Handvoll Vereinskindern die erste Gehversuche. Bereits ein Jahr später wurde auf der stillgelegten Müllkippe in der Hirschbach eine BMX-Anlage gebaut und 1985 das erste BMX-Rennen in Bühlertal ausgetragen. Diese Sportart hat bis heute überwiegend bei unserem Vereinsnachwuchs eine große Bedeutung und Anziehungskraft.

    1986 wurden gemeinsam mit der RRIG die deutschen Bergmeisterschaften in Bühlertal ausgetragen. Unter der bewährten Leitung von Boss Bernhard Faller wurde eine perfekte Meisterschaft ausgerichtet. Ebenso fanden auf der BMX-Anlage.die badischen Meisterschaften in dieser jungen Sportart statt.
    Die Fußballgruppe des RSV Falkenfels bezwang in einem dramatischen Endspiel die Freunde des Völlerstein. Nach gewonnenen Elfmeterschießen erreichten sie den begehrten Turniersieg.
    Im August wurde das 1. Bühlertäler BMX-Wochenende angeboten, das viele Jahre ein fester Bestandteil innerhalb der europäischen BMX-Szene war.

    1987 beteiligte sich der RSV beim Festumzug anlässlich der 125 Jahre Musikverein Bühlertal. Mit einer Korsogruppe, die ohne Probleme bei einem Korsofest den 1a – Preis erreicht hätte und einer historischen Gruppe beteiligten sich die Bühlertäler Radler sehr eindrucksvoll am Umzug.

    1988 stand ganz im Zeichen der Feier zum 75-jährigen Bestehen des RSV Falkenfels. Natürlich wurde unter der Leitung vom Faller Bernhard eine große Sache organisiert. Von der Ausrichtung der Gesamtbadischen Straßenmeisterschaften im Mai bis zum Bundesfest des BRMB fanden alle wichtigen Radereignisse in Bühlertal statt. Beeindruckend war der Korsoumzug durch Bühlertal bei dem 34 Gruppen mit über 1000 Teilnehmer mitmachten.

    1988 öffnete sich der RSV Falkenfels für eine neue, damalige Radsportart:  dem Mountainbikesport. Als erster Verein richtete der RSV im Rahmen des BMX-Vatertagsrennen ein vom BDR-genehmigtes MTB-Cross-Country-Rennen aus. Leider war die Beteiligung am Rennen in der Hirschbach sehr gering. Unter den wenigen Bikern, die am Start waren, war auch der jetzige BRMB-Fachwart Holger Fenske.
    Sportlich war Christian Müller im Radrennsport das Aushängeschild des Verein, aber auch die jungen, wilden, BMXler konnten tolle Erfolge einheimsen. Besonders Sandy Weck konnte mit vorderen Plätzen bei Europa- und Weltmeisterschaften glänzen.

    Wie gut die BMX-Gruppe um Gerhard Weck war zeigte sich besonders 1990. Hier hatten sich 7 BMX-Fahrer zur Weltmeisterschaft in Südfrankreich qualifiziert und mit Unterstützung des Verein konnten auch alle daran teilnehmen.

    Die Tatsache , dass der RSV nach allen Seiten offen ist zeigte sich 1991. Auf Anregung und Initiative von Gerhard Weck und Jürgen Brügel vom Turnverein wurde eine gemeinsame Sportveranstaltung ins Leben gerufen: der Duathlon. Die Mischung aus Lauf- und Radwettbewerb kam beiden Vereinen entgegen.

    Die positive, effektive Arbeit von Bernhard Faller wusste sich auch der Badische Radfahrer-und-Motorfahrer-Bund zu nutzen: Nach einigen Jahren in der Vorstandschaft im BRMB als Jugendleiter und später als BMX-Fachwart wurde Bernhard Faller 1992 zum Vizepräsident gewählt. Willi Werner, seit 1986 zweiter Vorsitzender im RSV, übernahm kommissarisch den Vorstandsposten , den er heute noch inne hat. Sportliche herausragend war der Vizeeuropameisterschaftstiel im BMX von Sandy Weck, den sie in Padua errang.
    Ihr Bruder Simon konnte als erfolgreichster Jugendfahrer in Südbaden die gesamtbadischen Meisterschaftstitel Straße und Berg erringen. Auf der Bahn wurde Simon Weck badischer Meister im Sprint sowie Vizemeister in Punktefahren und 500 m Zeitfahren.

    Adolf Schühle, ein alter Kämpe aus den Wiedergründungstagen des RSV "Falkenfels" erradelte bei RTF und Radmarathonveranstaltungen unglaubliche 533 Punkte = rd. 21369 km und wurde überragend Punktbester Verbandsfahrer (Wohlgemerkt in einer Radsaison).  Bis heute verteidigt der Schühle Adolf diesen Titel in Südbaden. (Anmerkung: Adolf wurde in diesem Jahr 70 Jahre alt bzw. jung).
    Einen zweiten Anlauf in Sachen MTB-Rennen wagte der Verein mit der Ausrichtung der ersten gesamtbadischen MTB-Meisterschaften in der Hirschbach. Mit 147 Fahrern war dieser zweite Versuch ein absoluter Erfolg. Auch in den nächsten Jahren wurden in der Hirschbach, dem Off-road-Zentrum des Vereins, MTB-Cross-Country-Rennen ausgetragen. (Hier entstand auch die Idee eine Rennserie anzubieten, heute bestens bekannt als Scharzwälder Tälercup.)

    Nachdem 1992 eine Abordnung des Radclubs Faverges- der Partnergemeinde von Bühlertal in Bühlertal weilte, wagte sich 1993 eine Radgruppe auf den Weg nach Faverges. Es waren schöne Tage in den Savoyer Alpen.
    Gerhard Weck, Trainer und Motor der BMX-Gruppe und Vater von Sandy und Simon erreichte bei den BMX-Europameisterschaften in Schweden in seiner Altersklasse den Vizeeuropameisterschaftstitel. Tochter Sandy setzte noch einen drauf. Bei den Weltmeisterschaften in Holland konnte sie einen Platz auf dem Stockerl erreichen und wurde 3. Ihrer Altersklasse.
    Eine Triathlongruppe schließt sich dem RSV "Falkenfels" an. Sie bestreiten auch Ligawettkämpfe und konnten bis zur 1. Landesliga aufsteigen. Die Tria-Gruppe startet unter dem Kürzel RSTV – für RSV und Turnverein.

    1994 wurden Sandy Weck, inzwischen BDR-A-Kader-Mitglied, und Vater Gerhard vom Ministerpräsidenten Teufel wegen ihrer sportlichen Leistungen geehrt.
    Ein sehr stressiges Wochenende standen für die vielen Helfer um Organisator Willi Werner beim ersten MTB-Downhill-Rennen und am nächsten Tag dem Cross-Country-Rennen an. Über 500 Teilnehmer waren insgesamt an den beiden Tagen in der Hirschbach am Start. Das Downhill-Fieber saß den Veranstwortlichen des RSV Falkenfels in den Knochen und so ist es nicht verwunderlich, daß 1995 die ersten baden-württembergischen Downhillmeisterschaften in Bühlertal stattfanden und der Verein sich für die Ausrichtung der Deutschen MTB Downhillmeisterschaften für 1997 bewarb.

    1996 wurde Sandy Weck, inzwischen vom BMX-Rad auf das Downhill-und Dualslalombike gewechselt auf heimischer Strecke baden-württembergische Juniorenmeisterin.

    Das Jahr 1997 stand ganz im Zeichen zweier Großveranstaltungen: Am 31.3. wurden die Baden-Württemberigischen Duathlonmeisterschaften gemeinsam mit dem Turnverein ausgerichtet. Über 350 Sportler waren am Start bei der Franziska-Höll-Schule. Vom Triathlonverband wurde den Organisatoren eine gute Arbeit bescheinigt.

    Die Ausrichtung der deutschen Downhill-Meisterschaften verlangte ein Höchstmaß an Arbeitsbereitschaft und Logistik für das Orgateam. An der Spitze mit Willi Werner, er mußte das Geld heranschaffen und war für Werbung verantwortlich, über Streckenchef Gerhard Weck mit seinem unermüdlichem Helferteam und Imholf Zink der für den technischen Ablauf der Rennen verantwortlich war, bis zur Hausfrau die Kuchen backte, waren wohl fast alle Vereinsmitglieder eingespannt. Auch Freunde des Vereins halfen mit.

    Trotz Tour de France, Jan Ulrich fuhr als Sieger in Paris ein, und Formel 1 in Hockenheim erlebten über 3000 Zuschauer in der Hirschbach den Sieg des Denzlingers Marcus Klausmann, aber auch Isabell Karcher vom RSV "Falkenfels" kam in der Juniorinnenklasse mit einem dritten Platz aufs Stockerl. Sandy Weck wurde in der Damenklasse achte.
    Ein besonderes Lob von der Fachpresse erhielt der RSV Falkenfels für die gelungene Ausrichtung.
    Beim LUK-Cup, bei dem Jan Ulrich nach seinem Sieg in Frankreich ebenfalls gewann, waren ebenfalls einige RSV-Mitglieder im Orga-und Helferteam dabei.

    1998, zum 100 jährigen Jubiläum der Bühlertäler Feuerwehr, beteiligte sich der RSV Falkenfels in bewährter Manier mit einer Korso- und historischen Gruppe. Wieder wäre ein 1a-Preis möglich gewesen.

    Bei den deutschen Downhillmeisterschaften wurde Isabell Karcher deutsche Vizemeisterin der Juniorinnen.
    Im August machte die Tour de Ländle Station in Bühlertal. Unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden Bernhard Faller übernahm der RSV die gesamte Bewirtung und Organisation. Bei der RRIG wurden der langjährige Präsident Bürgermeister i.R. Gerhard Fritz und Rennleiter Bernhard Faller in den verdienten Unruhestand verabschiedet. Den Posten von Gerhard Fritz übernahmen in Personalunion Willi Werner und Manfred Seifried, Rennleiter wurde Imholf Zink, der bereits bestens in der Luk-Cup-Organisation eingebunden war.

    Beim Bezirksfest in Kappelwindeck im Jahre 2000 beteiligte sich der RSV Falkenfels beim Korsoumzug. Als Gruppe gewöhnliches Korso, ohne Uniform aber mit Rikscha und Lauf- und Hochrädern waren wir trotzdem ein Blickfang.
    Beim Bühlertäler Radsonntag wurde erstmals ein Radmarathon angeboten. Leider spielte das Wetter nicht mit.

    Nachdem vorerst kein Downhill-Rennen möglich ist, Orkan Lothar sorgte dafür, entschlossen sich die Verantwortlichen des RSV Falkenfels 2001 innerhalb des Berglaufes des Turnverein Bühlertal ein MTB-Bergzeitfahren anzubieten. Die Strecke führte vom Haus des Gastes ca. 11,5 km und einem Höhenunterschied von über 800 Höhenmetern bis zum Mehliskopfturm. Wer den RSV Falkenfels kennt, weiß dass da noch was nachkommt.

    2002 wurden die ersten Baden Württembergischen MTB-Hill-Climb – Meisterschaften in Bühlertal ausgetragen.
    Eine gute Figur gab die Gruppe des RSV beim Umzug anlässlich der 700-Jahr Feier von Bühlertal ab. Als Bühlertäler Sträßler wusste man die Zuschauer zu begeistern.
    Das BMX-Fahren erlebte wieder ein Remake. Dank dem unermüdlichen Gerhard Weck fand sich in den letzten Jahren eine beachtliche Zahl von BMX-Einsteigern zusammen. Sogar im Fernsehen konnten die RSV-Kids ihren Sport vorstellen.
    Aber nicht nur sportliche Erfolge und Veranstaltungen waren und sind die wichtigsten Eckpfeiler der Vereinsarbeit. Auch viele Freizeitaktivitäten wie Vereinsausflüge, Wanderungen, Radtouren, gesellige Treffen, Teilnahmen an geselligen Veranstaltungen in und um Bühlertal waren und sind wichtige Bestandteile unseres RSV "Falkenfels" Bühlertal. Diese Aktivitäten hier alle aufzuzählen würde den zeitlichen Rahmen deutlich sprengen.

    An dieser Stelle allen Helfern, Freunden und Gönnern herzlichen Dank für die bisherige Treue und Verbundenheit zu ihrem RSV „Falkenfels „Bühlertal.

 
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