2010 Fünfseen-Jumelagetour Bühlertal – Faverges

2010 Fünfseen-Jumelagetour Bühlertal – Faverges

3. Etappe am 24.06. von Biel nach Cossonay 125Km + 800Hm

Der Frühstücksraum war sehr gut belegt, an den gehäuften Tellern sahen und hörten wir, dass es sich um Freunde aus Russland handelte. Wie am Vortag, starteten wir gegen 9 Uhr von der Stadtmitte in Richtung Bielersee. Hinter dem herrlichen Seenpanorama wurde das ein und andere Photo geschossen. Etwas abseits vom Bielersee ging die Strecke über Täuffelen und Ins in Richtung Murtensee, wo wir uns im Weingebiet Haut-Vully befanden. Vergeblich suchten wir an der Westseite des Murtensee Andreas, in der Hoffnung eines schönen Verpflegungsplatzes………., leider ohne Erfolg. Es gab eine 20km Andreas-Gedächtnis-Sonderschleife, bis wir uns dann in einer Bäckerei selbst versorgten. Das “Corpus delicti“ war, dass wir Andreas nicht mobil erreichen konnten => der Telefon-Akku war leer…..

Leicht wellig und bei herrlichem Wetter peilten wir Estavayer-le-Lac am Lac dNeuchatel an. Am See entlang bei angenehmer Panoramafahrt erreichten wir Yverdon-les-Bains. Es ist ein glanzvolles Städtchen am Ende vom Lac dNeuchatel, das wir zu einer Kaffeepause in der schönen Altstadt nutzten. Weiter führte uns die Route über Orbe, La Sarraz zu unserem Zielort Cossonay. Schon vor La Sarraz wollte Engelbert in Richtung Autobahn abbiegen, wir konnten ihn gerade noch rechtzeitig von seinem Vorhaben abbringen.

Von Orbe nach La Sarraz übernahm Walter die Führung des Peltons, und schon ging bei Rückenwind bei 35-40Km/h die Post ab. Vor Cossonay kam nochmals ein 150 Hm-Hügel, der indirekt zur Bergwertung ausgerufen wurde. Georg wollte diesen Hügel sein eigen nennen, hatte jedoch nicht mit Jürgen gerechnet, der souverän Bergkönig vor Cossonay wurde.

Das Hotel Le Funi in Cossonay sah von außen etwas älter aus, von innen wie neu. Die Gemeinde hatte das Hotel neben der Bergstation der Seilbahn großzügig erneuert. Der Pächter nebst Gattin hatten gute, interessante Sprüche und Geschichten parat. Von der Terrasse war bei guter Fernsicht der Mont Blanc zu sehen. Abends verabredete man sich im Restaurant des Gemeindezentrums zum Abendessen, hier ließen wir die Ereignisse des Tages nochmals Revue passieren.


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