Transpirenaica

Transpirenaica

17. Juli: Freier Tag in Biarritz

Wetter: wolkenlos bei ca. 30 Grad
Strecke: ca. 65 km + 600 Hm

Nach dem für unsere Verhältnisse mageren Frühstück um 8 Uhr, ( daran sollten wir uns gewöhnen ), starteten wir alle frohen Mutes bei strahlendem Sonnenschein, jeder mit einem Rucksack, (leider zum ersten u. letzten Male personell komplett), gegen 9 Uhr 30, in das 30km entfernte Biarritz.

Vor der Abfahrt trafen sich alle zum Foto-Shooting, u.a. auch die 4 frischen Glatzköpfler Elmar Haungs, Erich Müller, Hubert Küstner u. Sigbert Gütle. Am Platz der Kirche Sainte Eugenie, trennte man sich in mehrere Gruppen; die einen um sich kulinarisch zu verwöhnen; die anderen um zu shoppieren. Doch später trafen sich fast alle am Atlantik – Stadtstrand zum Wellen baden – tauchen – schlucken.

In den meterhohen Atlantikwellen riß es so manchem die Badehose, oder das Bikini-Oberteil herunter (falls eines getragen wurde), unter Wasser versuchte man schnell wieder alles in`s richtige Lot zu bringen.

Die salzwasserscheuen durften auf die an der Strandmauer stehenden Drahtesel aufpassen. Es war ein wirklich toller Badetag im landschaftlich sehr schönen Biarritz. Gegen 15 Uhr trat man per Pedes die Rückfahrt nach Olette an, wo wir gegen 16 Uhr 30 eintrafen.

Nach dem Abendessen saß man noch zusammen, die Tageseindrücke zu verarbeiten und den Routenplan für die erste Etappe durchzusprechen. Hermann hatte sich schon längst wieder in seine Hori-Lieblingslage gebracht, selbst da “wusste – und hörte er noch alles“.

Abends diskutierte man, wer Mitglied im “100 Pässe-Club“ ist, vorzuweisen waren mind. 90 Pässe über 1000 mü.M, sowie 10 von denen über 2000 m.ü.M. Als wir dann so durch die Reihen blickten, so hatten doch einige die Mitgliedsnadel nicht am Reveer, das ist genauso, wie wenn ein Goggo – Fahrer schlagartig auf Mercedes umsteigen will, oder wenn der ein oder andere einen Brief an seine Lieben nach Hause schreibt, und der “Briefkopf“ nicht`s vorzuweisen hat……….

Das erste Unheil bahnte sich nach Mitternacht an. Wie durch ein Brunftschrei eines Grizzly-Bären wurden wir wach: Horst verlor sein Essen unter starken Bauchschmerzen, auch Klaus hatte in der Nacht einiges mitgemacht. Ursache war vermutlich schlechtes Essen, und nicht keimfreies Wasser.

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