Transpirenaica

Transpirenaica

18. Juli: 1. Etappe von Ascain (F) nach Ochagavia (E)

Wetter: Sonne, heiter 30-35 Grad
Start: 8h mit 15 Radlern, nach dem Otxondo 13
Strecke: 140km + 2780 Hm
Pässe: Otxondo 670m; Ispeguy 672m; Ibanete 1057m;

Die vergangene Nacht brachte einiges an den Tag. Von den 20 Radler/innen konnten noch 15 die erste Etappe antreten, nach dem ersten Pass waren es nur noch 13, der Rest mußte Magen-Darm geschwächt im DB-Sprinter Platz nehmen. Dies sollte sich mit Abwechslung noch ca. 1 Woche hinziehen. Nach einigem hin und her, starteten wir gegen halb neun Richtung Ochagavia.

Die Strecke war sehr anspruchsvoll und hügelig, bei hohen Temperaturen – Höchstanzeige meines HAK waren 41 Grad. Am letzten langen und schwierigsten Anstieg zum Ibanete-Pass, versammelte sich die ganze Mannschaft an einem Gebirgsbach, um Abkühlung zu finden. Manche suchten sich im Wald ein ruhiges Plätzchen, um eine andere Linderung voran zu treiben, Rainer hat uneigennützig an seinen Sattel eine Klopapierrolle angebracht………………, für alle Fälle.

Da brauchten die meisten nicht mehr an das gute alte „Darmol“ (du fühlst dich wohl) zu denken, ein Vertreter dieses Nostalgieprodukts hätte bestimmt diese Woche “Bankrott“ anmelden müssen.

Als wir endlich auf dem Campingplatz ankamen, hat es wohl jedem für den ersten Tag gereicht, die Betten waren auf engstem Raum untergebracht. Mit dieser Situation mussten wir uns auch noch des öfteren auseinandersetzen, wobei wir feststellten, dass es auf spanischer Seite etwas mehr Komfort gab. Wolfgang und Wendel hatten zur Freude der meisten Teilnehmer einen Fernsehapperat samt SAT-Schüssel mitgenommen, so konnten wir abends in Eurosport öfters die aktuelle Tour de France – Etappe anschauen. Leider lies das Abbauen und Wegräumen ab und zu die Heinzelmännchen vermissen.

Wendel hat versprochen, da er die HAK 4 Auswertung der 1. Etappe gelöscht hatte, die Etappe in seinem Urlaub im kommenden Jahr nachzufahren.

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